- PRESSEMITTEILUNG
EZB öffnet ihre Pforten zur Nacht der Museen am 25. April 2026
24. März 2026
- EZB lädt die Öffentlichkeit zur Nacht der Museen in die Großmarkthalle ein
- Führungen vermitteln Einblicke in zeitgenössische Kunst sowie Kunst am Bau und Architektur
- Rahmenprogramm in der Großmarkthalle bietet Musik, Vorträge und interaktive Spiele
Die Europäische Zentralbank (EZB) nimmt am Samstag, den 25. April 2026, erneut an der Nacht der Museen in Frankfurt teil und öffnet ihre Räumlichkeiten im Frankfurter Ostend für die Öffentlichkeit. Das Abendprogramm bietet den Besucherinnen und Besuchern ein Potpourri aus zeitgenössischer und ortsspezifischer Kunst, Architektur und Information. Die EZB wird damit als eine Institution erlebbar, die die Stadt Frankfurt und seine Kultur mitprägt.
Das Hauptgebäude der EZB verbindet die vom Architekten Martin Elsaesser entworfene historische Großmarkthalle mit einem zeitgenössischen Hochhauskomplex, dessen Design von Coop Himmelb(l)au stammt. In der Nacht der Museen stehen den Besucherinnen und Besuchern zwei Sonderführungen zur Auswahl:
- Führung 1 – Zeitgenössische Kunst
Diese Führung rückt ausgewählte Werke aus der EZB-Sammlung zeitgenössischer Kunst in den Fokus. Sie sind im Konferenzbereich ausgestellt – also in einem modernen „Haus im Haus“ in der historischen Großmarkthalle. Besonderes Augenmerk liegt auf der Arbeit Frankfurter, 1980 von Thomas Bayrle, die er speziell für das EZB-Gebäude angefertigt hat. - Führung 2 – Kunst am Bau und Architektur
Diese Führung beleuchtet mehrere Bereiche im Erdgeschoss der Großmarkthalle: Behandelt werden die Geschichte der Halle, ihre Integration in das EZB-Hauptgebäude sowie das zeitgenössische Design von Coop Himmelb(l)au. Während der Führung werden die Besucherinnen und Besucher auch ortsspezifische Werke von Giuseppe Penone und OKO betrachten. Der Besuch der beiden Türme ist in der Nacht der Museen zwar nicht möglich, im Rahmen der Architekturführungen werden aber ihr architektonisches Konzept und ihre Beziehung zur historischen Halle erläutert.
Neben den Führungen können die Besucherinnen und Besucher auch das Erdgeschoss der Großmarkthalle im eigenen Tempo erkunden. Im Besucherzentrum der EZB beispielsweise kann man sich über die Rolle und die Aufgaben der EZB informieren. Für Live-Musik sorgt eine Jazzband, die sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EZB zusammensetzt. Ein weiterer Programmpunkt ist ein öffentliches Gespräch mit Dr. Konrad Elsässer, einem Nachfahren des Architekten Martin Elsaesser, der der Martin-Elsaesser-Stiftung vorsitzt. In interaktiven Quiz können Besucherinnen und Besucher zudem ihr Wissen über Kunst und die Arbeit der EZB unter Beweis stellen.
Anmerkung
- Der öffentliche Zugang ist auf die Großmarkthalle und die zugehörigen öffentlichen Bereiche beschränkt.
- Für die Teilnahme am Programm ist eine Registrierung erforderlich. Interessierte können sich zwischen dem 7. und 21. April registrieren.
- Weitere Informationen, u. a. zur Registrierung, finden Sie unter https://nacht.museumsufer.de/.
- Mehr zur Europäischen Zentralbank finden Sie auf unserer Website.
Kunst, Architektur und öffentlicher Raum
Kunst spielt bei der EZB eine wichtige Rolle – sie ist eng mit der Architektur des Gebäudes und dessen institutionellem Umfeld verbunden. In der Nacht der Museen bietet sich die Gelegenheit, Werke von Giuseppe Penone, Thomas Bayrle, Liam Gillick und OKO zu besichtigen, die dauerhaft im EZB-Gebäude und auf seinem Außengelände ausgestellt sind. Diese Arbeiten beschäftigen sich mit Themen wie Zeit und Wachstum, Struktur und Komplexität sowie der Beziehung zwischen dem Individuum und größeren Systemen.
In der Nacht der Museen werden ausgewählte Kunstwerke im Rahmen von zwei Führungen präsentiert.
Die Architektur des EZB-Hauptgebäudes
Das Hauptgebäude der EZB verbindet die historische Großmarkthalle, die vom Architekten Martin Elsaesser entworfen und 1928 fertiggestellt wurde, mit einem zeitgenössischen Hochhauskomplex, der vom Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au unter der Leitung von Wolf D. Prix entworfen wurde.
Die Großmarkthalle, ursprünglich als funktionaler Verkaufsraum geplant, zeichnet sich durch ein offenes, säulenfreies Interieur und eine rationale Bauweise aus. Heute wird sie von der EZB für öffentlich zugängliche Aktivitäten genutzt. Sie beherbergt das Besucherzentrum, Konferenzbereiche und Veranstaltungsräume.
Medienanfragen sind an Silke Köhler (Tel.: +49 69 1344 8671) zu richten.
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